Bild: Der Atlantik (Praia de Faro, Oktober ’26)
Zitat aus dem letzten Blog (August ’26):
Wie es in unserem Leben weiter geht, wissen wir noch nicht so genau. Bis im Februar 2027 werden wir arbeiten, doch danach steht alles offen…“
Auch von unseren Plänen, das Schiff auf Almerimar (Spanien) zu segeln und von dort im Februar ’27 zurückzukehren ins Mittelmeer, davon haben wir berichtet.
Das war eigentlich der Plan. Nun haben wir das Ganze nochmals gründlich von verschiedenen Seiten angeschaut und besprochen. Auf meiner, Olivias Wunschliste stand schon länger „Atlantiküberquerung“. Doch es war bisher ein Wunsch und ich suchte noch nicht nach realistischen Umsetzungsmöglichkeiten. Auch wollte ich nicht, dass nur ich mir das wünschte, mir war klar: Zu riskant, es müssen beide 100% überzeugt sein. Matthias träumte ebenfalls von der schönen Karibik, der lebendigen Unterwasserwelt und den schönen Sandstränden. Doch bei ihm überwog stets die Realität: Reicht es finanziell und kräftemässig, mag ich so viele Dinge reparieren, will ich das überhaupt, wie geht es weiter, wenn wir in der Karibik sind, denn der Weg zurück sei schwieriger. Schliesslich entschieden wir uns für den Weg über den Atlantik, weil wir zur Zeit unser Schiff nicht verkaufen können. Die Zeit ist ungünstig dafür. Und warum nicht nochmals das Schiff so richtig geniessen, bevor wir es verkaufen und endgültig wieder sesshaft werden? Wir denken, dass wir so etwas später nicht mehr realisieren werden. „Jetzt oder nie!“
Geplant ist nun der Flug am 7. Februar 2026 nach Faro (Portugal). Falls möglich, wollen wir Mitte Februar das Schiff einwassern und Richtung Porto Santo (Madeira) aufbrechen, danach über die Kanaren (Spanien) und die Kap Verden den Atlantik überqueren.
Für die Atlantiküberquerung haben wir bereits einen fest interessierten Mitsegler.
Du darfst dich bei Interesse gerne bei uns melden (siehe auch „mitsegeln“ auf matthiasolivia.com).
Faro – Porto Santo (Madeira), Februar 2027, 4 Tage
Porto Santo – Kanaren, Ende Februar/ Anfang März 2027, 3 Tage
Kanaren – Kap Verden, März 2027, 7 Tage
Kap Verden – Barbados (Karibik), April 2027, ca. 3 Wochen
Oder vielleicht bevorzugst du ein gemütliches Segeln-Baden-Tauchen-Schnorcheln in den karibischen Gewässern. Ab Mai 2027 besuchen wir die südlichen Antillen, danach verziehen wir uns schon bald (ab Ende Juni) in die Hurrikan geschützteren Gebiete von Tobago, Trinidad, Aruba, Bonaire und Curaçao. Ab Ende Oktober 2027 werden wir uns von der südlichen Karibik Richtung nördliche Antillen aufmachen und nach jetzigem provisorischen Plan im April/Mai 28 wieder zurücksegeln zu den Azoren.
Im letzen Oktober waren wir für drei Wochen in Faro und haben dort am Schiff gearbeitet. Haben es jedoch nicht planmässig eingewassert und ins Mittelmeer gesegelt, sondern haben es dort auf dem Trockenen gelassen. Es ist ein guter Ort, geschützt vor den Winterstürmen. Die Schiffe werden dort alle mit Gurten am Boden befestigt.
Neben ersten Vorbereitungen für das Projekt „Karibik“, ist unser Alltag geprägt von unserer Arbeit auf dem Bau (Innenausbau) und in der Schule. Wir dürfen bei Familie Christen leben und sind so eine WG geworden: 4 Erwachsene und 2 Kinder (1 und 3 jährig). Wir schätzen das WG-Leben und diesen Ort in Bütikofen sehr. Es ist ein kleines schweizerisches Bauerndorf, dennoch nahe bei Burgdorf und Kirchberg und so gut erreichbar.
Liebe Grüsse aus der Schweiz!
Bitte meldet euch, wenn ihr Genaueres wissen wollt oder eben, falls ihr gerne mitsegeln wollt.










Das Leben auf der Werft ist nicht so romantisch…, gehört dennoch zum Abenteuer. Wir treffen viele Segler, die von ihren Reisen und ihrer Erfahrung erzählen, für uns wie ein dreiwöchiger „Weiterbildungskurs“.









Unser Schiff ist gut in Schuss, doch sind wir für die wahrscheinlich neuen Reparaturen (davon erzählen alle Segler!) gewappnet? Haben wir alle sinnvollen Ersatzteile an Bord?




