Mahuida IV – Bavaria 42
Name: Mahuida IV
Flagge: Polen/ Heimathafen Gdańsk
Länge: 13,40 m/ Breite: 3.95 m/ Tiefgang: 1,95 m
Gewicht: 8 t
Segelfläche: 132 m2
Frischwassertank: 360 l
Dieseltank: 210 l
Motor: Volvo Penta 40 PS
Kabinen: 3 (1 vorne, 2 hinten)


Grundriss Bavaria 42





















Energie:

Energiequelle:
4 Panels, die je 90W liefern, eines mit 110W (Mitte) und ein mobiles als Ergänzung, falls der Strom knapp wird, um auf dem Bimini (Sonnendach) temporär zu befestigen. Total 470W, ohne mobiles Panel.
Energiespeicher:
2 Litiumionen Batterien mit je 200Ah, total 400Ah, welche ganz entladen werden können. Dies ist anders als bei den herkömmlichen Batterien, die darf man nur höchstens bis zur Hälfte entladen. Zudem sind die neuen Batterien kleiner und leichter.


Ladegerät und Wechselrichter:
Victron Multiplus II ist ein Gerät, welches einerseits die Batterien optimal ladet und die Energiequellen priorisiert (Landstrom, Solarstrom, Lichtmaschine des Motors). Gleichzeitig wandelt er 12V Energie aus den Solarpanels in 230V Spannung um. Er kann eine Dauerleistung von 2000W erbringen und sogar für kurze Zeit 3000W.
Zusätzlich sind hinter diesem Schrank 4 Laderegler (MPPT) eingebaut. Sie regeln das Aufladen der Batterien. Jeder Laderegler ist mit einem oder 2 Panels verbunden.

Dieses Gerät hier, den Orion, haben wir installiert, um mit der Lichtmaschine des Motors die Batterien laden zu können. Was praktisch sein könnte, wenn die Sonne über längere Zeit nicht scheint.
Sicherheitsausrüstung:
Rettungsinsel für 6 Personen. Sobald das Schiff in Gefahr ist zu sinken, wirft man diese über Bord. Sie bläst sich selber auf und es ist ein kleiner Notvorrat an Wasser enthalten.

Natürlich sind auch 6 Rettungswesten an Bord (Seatec und Secumar). Sie blasen sich ebenfalls automatisch auf, sobald sie in Kontakt mit Wasser kommen.
Im Kartentischsitz befinden sich diverse Rettungsutensilien wie Notleiter, Leuchtraketen, Treibanker, Leckmasse und Holzzapfen im Falle eines Lecks.
Zudem ist der Leuchtscheinwerfer immer griffbereit.




Die Epirb (Emergency Position Indicating Radio Beacon) ist eine Notfunkbacke. Sobald sie in Berührung mit Wasser kommt oder manuel ausgelöst wird, sendet sie ein Notsignal aus. Sie ist auf unser Schiff programmiert und würde in einer Notsituation zuerst alle Minuten, dann alle 10 Minuten die aktuelle Position senden.
Lifeline: Diese wird bei Nachtfahrten auf dem Deck montiert. Mit dem Lifebelt kann man sich somit einklinken und sichern, während Arbeiten auf dem Deck.
Rettungsringe haben wir den klassischen, den man zuwerfen kann und ein zusammengefalteter, der sich in Berührung mit Wasser automatisch aufbläst. Durch seine kompakte Masse kann er weiter geworfen werden, als der klassische Rettungsring.
Sonstige Geräte für die Sicherheit:
Radar und Radarreflektor: Der Radar nimmt Hindernisse wahr und der Radarreflektor intensiviert Radarsignale, die von anderen Schiffen ausgesendet werden.
Funkgerät: Dieses wird im Alltag viel verwendet um zum Beispiel einen Hafen anzufunken, der die Erlaubnis für die Einfahrt erteilt. Es kann auch im Notfall verwendet werden, weshalb wir sowohl ein fest montiertes an Bord haben, als auch ein mobiles, welches man in die Rettungsinsel mitnehmen könnte.
Satelitentelefon: In grösseren Entfernungen von der Küste und auch wenn sich keine anderen Schiffe in weitem Umkreis befinden, das heisst, wenn das Funkgerät nicht mehr sendet und empfängt, kommt das Satelitentelefon (Garmin Iridium) zum Einsatz.
