
La Manga – Spanien
Bereits vor unserer Abreise wussten wir, dass es Abenteuerferien werden und nicht Bade- und Strandferien. Auch die ganze Covid-Situation versetzte uns in Anspannung. Trotzdem wagten wir die Reise von 14 Stunden Autofahrt durch ganz Frankreich und halb Spanien. Auch diesmal erwies sich unser Bus als sehr praktisch und äusserst geeignet. Wir kamen zügig voran und hatten reichlich Nutzlast für die ganze Taucherausrüstung und Ferienutensilien. Mit einem Wohnmobil hätten wir nicht so flexibel reisen können, wären viel langsamer unterwegs gewesen und mit weniger Gepäck.
Wo’s uns passte machten wir einen Stopp. In Cambrils gleich 2 Nächte, bevor wir den letzten Teil der Reise nach Mar Menor bewältigten.
Mit einem Biologen und einem Meeresbiologen waren wir dann während einer Woche segelnd unterwegs. Das Schiff des Meeresbiologen ist eine Dufour 35 mit Jahrgang 1979. Ein sehr praktisches und äusserst stabiles Schiff. Die Meilen waren zweitrangig, es wurden schliesslich trotz wenig Wind doch noch 170 (jetzt fehlen uns noch 360 Meilen). Wir genossen es in vielen verschiedenen Buchten zu ankern, zu schnorcheln und viel zu lernen von einem sehr erfahrenen Skipper. Eine winzig kleine Bucht beeindruckte uns besonders, es wimmelte dort von vielen verschiedenen Fischen.
So gönnten wir uns nach dem wöchigen Segeltörn einen Tauchgang zum schönsten Naturschutzgebiet des Mittelmeers, Capo de Palos. Wir waren auch da sehr überrascht von grossen Barschen und einem riesigen Schwarm Barrakudas.
Beim Zurückfahren machten wir einen tägigen Halt in Sète, wo wir einen Hafenplatz für unser vielleicht zukünftiges Schiff reservierten. Die Wartezeit beträgt dort 4 Jahre.
Wieder zurück in der eigenen Wohnung, welche uns riesig erschien, viel es uns schwer, wieder ins wohl zivilisierte, wohl organisierte und geplante Leben zurückzufinden.
































